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Währungsgefüge im Umbruch
Nachgefragt Barbara Kalhammer
Der Euro befindet sich auf Talfahrt. Das finanzielle Gleichgewicht der Welt hat sich in den vergangenen Wochen stark verändert. Bleibt der Euro dabei auf der Strecke?
Die europäische Gemeinschaftswährung hat in den vergangenen Monaten deutliche Verluste verzeichnet. Grund dafür sind die Schuldenprobleme der Euroländer, besonders der sogenannten «PIGS» (Portugal, Irland, Griechenland, Spanien). Griechenland wurde bereits mit einem milliardenschweren Rettungspaket unter die Arme gegriffen, doch auch andere Länder geraten zusehends in Schieflage. Der Euro steht schwer unter Druck und Beschuss.
Anfang Juni 2010 fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1878 Dollar und damit den niedrigsten Stand seit März 2006. Zum Franken sank der Euro unter 1,38. Manche rechnen bereits damit, dass die Währungsunion aufgelöst wird. Thomas Flury, Global Head Foreign Exchange Research bei der UBS, erwartet jedoch nicht, dass die Union von heute auf morgen auseinanderbrechen wird. Ausserdem habe auch Amerika weiterhin mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. So ergibt sich «Ein Gleichgewicht der Schwäche». Wie das neue Währungsgefüge aussieht, erklärt Thomas Flury im Interview.














