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Worte Cyril Schicker
Tanz der Vampire, Twilight, Vampirstrom – das Thema Vampir ist wahrhaftig en vogue. Nicht alle aber haben diese Aufmerksamkeit verdient.
Dass Vampire derzeit Hochkonjunktur haben, verdeutlicht beispielsweise der Teenager-Klamauk Twilight. Inzwischen gibt es bereits die Fortsetzung. Und auch eine Fortsetzung der Fortsetzung hat sich zum Ziel gesetzt, die Leinwand zu erobern. Die Fortsetzung der Fortsetzung der Fortsetzung dürfte ebenfalls baldigst das Licht der Welt erblicken. Oh weh und halt doch kein Wunder, hat doch der erste Wurf, dessen Produktionskosten mit gut 42 Millionen Franken zu Buche schlugen, bislang weltweit knapp über 415 Millionen Franken eingespielt. Vampire erleben aber nicht nur dank der US-Traumschmiede Hollywood einen Höhenflug. Auch der sogenannte Vampirstrom boomt, wenngleich dieser Aufschwung negativbehaftet ist. Die ganze Welt fährtet, scheinheilig oder nicht, nach Möglichkeiten, die Umwelt zu schützen. Der Energieverbrauch elektronischer Geräte, die angeschlossen, aber nicht in Gebrauch sind, wird dabei vielmals sträflich übersehen. Das ist frevelhaft, denn alleine in Europa werden damit rund 15 Milliarden Euro, also mehr als 20 Milliarden Franken, vergeudet – und das per annum. iGo, an der Technologiebörse Nasdaq kotiert, gehört zu den führenden Anbietern von Energiesparlösungen. Das US-Haus hat unlängst eine neue Reihe ökologischer Notebook-Ladegeräte lanciert – und zwar für den EMEA-Markt. Europa, der Nahe Osten und Afrika können aufhorchen respektive der Stromvergeudung ans Bein kicken. Wobei man das ruhig auch bei Twilight versuchen sollte, obschon da die Beine fehlen. Aber wer denkt schon an Beine, wenn die Einnahmequelle sprudelt, sprudelt und sprudelt …