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Nachgefragt Barbara Kalhammer
Die vergangenen Monate waren geprägt von Ankurbelungsprogrammen und einer expansiven Geldpolitik. Diese Massnahmen haben der Konjunktur wieder auf die Beine geholfen. Der Internationale Währungsfonds rechnet für das Jahr 2010 mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 4,2 Prozent, während die globale Wirtschaft noch im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent schrumpfte. Das erwartete Wachstum geht vor allem aus das Konto der raschen Expansion der Schwellenländer. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es nur noch aufwärts gehen kann, oder ob sich dem Auschwung Steine in den Weg legen könnten.
Jan Amrit Poser, Chefökonom und Leiter Research der Bank Sarasin, rät zur Vorsicht und erklärt, warum die Erholung noch nicht nachhaltig ist und wie Anleger am besten agieren sollten. Für 2010 gibt es so oder so noch viele Fragezeichen: Wie hoch ist die Gefahr eines Staatsbankrotts? Gibt es wirklich eine Inflationsgefahr? Wird es Zinserhöhungen geben? Diese Entwicklungen werden nicht ohne Folgen bleiben für die Anleihenmärkte, Währungen und Rohstoffe. Poser gibt nicht nur die Antworten darauf, sondern liefert auch noch Anlagetipps.