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Index – das Mass aller Dinge
Nachgefragt Rino Borini
Einfach einen Index nachbilden klingt sehr profan. Die Wertentwicklung eines Index zu simulieren, ist für Anbieter mit einigen Herausforderungen verbunden. Für den Investor stellt sich ebenso auch die Frage, mit welchem Anlagevehikel er einen passiven Anlageansatz umsetzen soll.
Immer wieder werden kritische Stimmen gegenüber Indexprodukten laut. ETF und Index-Zertifikate würden beispielsweise zu komplex, immer intransparenter und Anbieter führten das Geschäft ad absurdum. Erste (Anleger-)Lektion: Ein Indexvehikel bildet das zugrundeliegende Barometer möglichst präzise ab (mit Betonung auf «möglichst»). Es muss also nur möglichst genau die Rendite des Index liefern. Produkte, die das nicht schaffen, werden von den Marktteilnehmern automatisch gemieden.
Doch bevor überhaupt in ein solches Konstrukt investiert werden kann, bedingt es einer fundierten Marktmeinung und danach ein klares Verständnis des Basiswerts. Im Falle von Indexanlagen muss der Investor das zugrundeliegende Marktbarometer verstehen. Beat Frühauf, UBS Investment Bank und Andreas Zingg, UBS Asset Management, erläutern im Gespräch mit PUNKTmagazin einige wichtige Punkte zu Indizes.
Weltweit sind über eine Milliarde Dollar in börsengehandelte Indexfonds investiert. Dies bestätigt klar, dass passives Anlagen in der Gunst der Investorenschar weit oben steht. Doch mittlerweile hat nicht nur die Indexvielfalt zugenommen, sondern auch die verschiedenen Anlageprodukte. Neben ETF werden ebenso auch strukturierte Produkte, namentlich Tracker-Zertifikate, von der Anlegergemeinde stark nachgefragt. Wie sich diese Produkte unterscheiden, welche Vor- und Nachteile sie aufweisen und einige «Insides» liefern die Herren Frühauf und Zingg im nachfolgenden Gespräch:

















