Künzlis gelungener Strukturwandel
Nachgefragt Cyril Schicker
Bei einer Achillessehnenruptur kam man früher selten um Künzli SwissSchuh herum, insbesondere dann nicht, wenn der Gips keine Option war. Die Schweizer Luxusmanufaktur hat sich aber längst einem Paradigmawechsel unterzogen.
Ja, wer den Kinderschuhen entwachsen ist, der dürfte die «kniehohen» Ortho-Modelle aus dem Hause Künzli kennen. Ortho-Modelle traten respektive treten noch immer jedwedes Ästhetikempfinden mit Füssen. Das ist allerdings nicht verwerflich, geht es doch immerhin um die Gesundheit, um den optimalen Genesungsprozess.
Das Schweizer Traditionsunternehmen offeriert diese Modelle zwar auch heute noch, vergrössert die hauseigene Produktpallette aber laufend, passt diese in gewiefter Manier der Moderne an. Nicht nur Qualität wird gross geschrieben, nein, auch Innovation gehört zum Künzli-Alltag, ebenso das Stilvollendung.
Barbara Artmann besitzt Künzli SwissSchuh, führt das Unternehmen auch gleich noch und findet sogar Zeit, sich von PUNKTmagazin auf den Zahn fühlen zu lassen. Die gebürtige Deutsche (mit Swiss-Award-Auszeichnung) spricht unter anderem über den Rechtsstreit mit K-Swiss, über Konkurrenz(-losigkeit), über Produktionsstandorte, über wahre Neuerungen, über Brauchtum und über Nachhaltigkeit.
Übrigens, letzteres ist das Hauptthema der Ende August 2011 erscheinenden PUNKTedition. Nicht verpassen – nachfolgendes Interview ebenso wenig!

















