PUNKT Archiv

Nackt

Die Digitalisierung zwingt sämtliche Branchen und Unternehmen zu radikalem Umdenken– auch uns. Doch ganz so einfach, wie es die Unkenrufe weismachen wollen, ist es nicht: Print ist nicht tot – Sie halten den Beweis schliesslich in Ihren Händen. Zwar hat die digitale Ära den Printprodukten arg zugesetzt – weniger Leser, weniger Abonnenten –, aber das Bedürfnis, an ruhigen Wochenenden in aller Ruhe ein gedrucktes Magazin zu lesen, wird es auch in Zukunft geben. Auch Werbekunden schätzen Printprodukte wieder verstärkt, weil sie gemerkt haben, dass Onlinewerbung oft nur eine sehr geringe Wirkung erzielt. Die dementsprechend tiefen Preise können die Ertragseinbussen der traditionellen Verlage nicht wettmachen. Die eine richtige Lösung gibt es bei diesem Thema nicht. Aber es gibt durchaus Lösungen, die einen vertieften Blick wert sind. Wir haben uns dazu entschlossen, unseren Kurs beizubehalten. Wie seit jeher werden wir auch in Zukunft nicht den Tagesaktualitäten hinterherhetzen, sondern zeitlose Stücke liefern, die sonst nirgends zu lesen sind. Wir glauben weiterhin an Print, an schöne Designs, an hochaufgelöste Bilder – während wir gleichzeitig digitaler werden. Statt entweder (Print)/oder (Digital) heisst es bei PUNKTmagazin: Wir verschmelzen die beiden Welten. Ab dieser Ausgabe werden einzelne Artikel mit «Augmented Realitiy (AR)» erweitert. Um von den zusätzlichen Inhalten profitieren zu können, brauchen Sie einzig ein Smartphoneund die App «Tarrt». Wie es im Detail funktioniert, erfahren Sie auf Seite 8. Augmented Reality ist nicht unbedingt eine neue Technologie, aber eine, die mit jeder neuen Smartphone-Generation besser wird – in diesem Sinne stehen wir eben doch erst am Anfang der Entwicklung. Wagen Sie mit uns den Schritt in die erweiterte Realität, denn letztlich entscheiden Sie, ob und wie die beiden Welten künftig verschmelzen.

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PUNKTcover-No68

Amen

Der jüngste islamistische Terroranschlag in Manchester, Antisemitismus an einer Berliner Schule, christliche Kreuzzüge im Mittelalter – allzu oft erscheinen Juden, Christen und Muslime unversöhnlich. Dabei haben die drei Religionen gemeinsame Wurzeln – was sich etwa am Wort «Amen» zeigt. Die ursprünglich dem Hebräischen entstammende Glaubensformel, die weit mehr bedeutet als bloss «So sei es!», wird in den Religionen weitgehend identisch verwendet. Jemand, der nicht alles gleich machen wollte wie alle anderen, ist Jeremy Moon. Mitte der 1990er-Jahre  merkte der Neuseeländer, dass alle damaligen Outdoor-Label auf synthetische Materialien setzten. Mit «Icebreaker» ging er einen anderen Weg und bediente sich des Rohstoffs, der in Neuseeland im Überfluss  vorhanden ist: Wolle von Merinoschafen – «Von Wolle und Werten» (S. 16). Ökologischer soll auch die Schweizer Landwirtschaft werden, finden die Initianten von Future3. Die Initiative will eine «Zukunft ohne Pestizide» (S. 26) – ihr Einsatz soll komplett verboten werden. Dass die Erfolgsaussichten gering sind, ist den Initianten bewusst. Ihnen geht es hauptsächlich darum, die Konsumenten für das Thema zu sensibilisieren.  Auch bei Friedhöfen sind Alternativen gefragt. Denn auf Ruhestätten weltweit wird der Platz langsam knapp. Deshalb wollen Japaner die Totenruhe digitalisieren, während Israel auf mehrstöckige Bauten setzt, ganz nach dem Motto: «Dem Himmel so nah» (S. 32). Veränderungen stehen auch in der Pornobranche an. Erstmals steht ihr ein Produkt zur Verfügung, das eine breitere Zielgruppe ansprechen kann als Männer, die schnell und unkompliziert ihre sexuellen Triebe befriedigen wollen. Doch klappt es wirklich mit der «Erlösung durch Virtual Reality» (S. 44)? Erlöst fühlte sich auch unser Autor, nachdem er vom «Laufen in der Diktatur» (S. 62) zurück war. Der straff organisierte und kontrollierte Marathon in Nord korea machte ihm bewusst, was Freiheit wirklich bedeutet.

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Abkürzung

Über 2500 Arbeiter haben für über zwölf Milliarden Franken in 17 Jahren mühevoller Arbeit ein Jahrhundertbauwerk geschaffen – den Gotthard-Basistunnel. Er mischt die Karten auf beiden Seiten der Alpen neu. «Am anderen Ende des Tunnels» (S. 30) warten nicht nur Gewinner, sondern auch Verlierer. Auch das Bauchgefühl, unsere Intuition, zieht, wenn es darum geht, Entscheidungen zu fällen, oft den Kürzeren. Wenn immer möglich, werden ihm komplexe mathematische Modelle vorgezogen. Zu  Unrecht, beweisen Psychologen und sagen: «Bauch einschalten!» (S. 16). Geteilt sind dagegen die Meinungen beim Trendthema künstliche Intelligenz. Ist sie das neue Allheilmittel oder bloss ScienceFiction? «Das grosse Rätsel» (S. 46) ist noch nicht gelöst. Eine künstliche Intelligenz gibt es heute noch nicht, stellt Neurowissenschaftler Pascal Kaufmann klar. Was die natürliche Intelligenz zu leisten vermag, wissen wir dagegen mit Sicherheit. Ihr verdanken wir all die kleinen Kniffe, die uns helfen, die Ärgernisse des Alltags zu beseitigen, für die die Wirtschaft keine Lösung hat: «Düsentrieb dich selbst» (S. 56). Dass Do-It-Yourself in Zeiten immer kürzerer Produktlebenszyklen ein Comeback erlebt, ist nicht überraschend. Und wem haben wir diese Entwicklung zu verdanken? Das erraten Sie nie.

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Idiot

Wenige Begriffe kennen derart viele Bedeutungen wie der gute, alte «Idiot» – in dieser Ausgabe wird so gut wie allen Rechnung getragen.

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(FR)Essen

Wissen Sie eigentlich, wer die Bezüge der Sitze herstellt, auf denen Sie im Flugzeug sitzen? Zumeist steckt ein Schweizer Unternehmendahinter, ein Familienbetrieb aus dem bernischen Langenthal. Von dort aus werden rund 300 Fluglinien mit widerstandsfähigen Sitzbezügen, Teppichen und Vorhängen beliefert. Trotz hartem Kampf um jedes Margenprozent verzichten die Airlines oft auf Fertigung in Billiglohnländern und setzen stattdessen auf «Swiss Made» (S. 26). Einen internationalen Ansatz pflegt dagegen Starkoch Claus Meyer. Seine «Kulinarische Entwicklungshilfe» (S. 41) erstreckt sich von Dänemark über New York bis nach Bolivien. Meyer hat dem Fastfood und industriell gefertigtem den Kampf angesagt. Ihm sei eine Welt lieber, in der das Essen vom lokalen Bauern komme, als eine, in der McDonalds & Co. erklärten, was gutes Essen sei. Auch unter Bodybuildern ist gesunde Ernährung ein Riesenthema. Kein Wunder, im Zeitalter von Facebook und Instagram erlebt der Kult vom gestählten Körper eine neue Blüte. Die Sportler müssen sich ständig in Hochform halten. Dabei kommen immer häufiger «Die Erben der Banane» (S. 54) zum Zug, auch bekannt als Superfood.

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Effizienz

Wir müssen effizienter werden!» Ein oft ausgesprochener Satz in den Führungsetagen vieler Unternehmen: mehr Leistung in immer weniger Zeit. Ob die Angestellten ihren individuellen Interessen und Stärken entsprechend eingesetzt werden, geht dabei oft vergessen. Nicht so beim Unternehmer und Tausendsassa Sam Kurath. Für den «Vielseitigen Talentscout» (S. 36) sind Motivation und Selbsterkenntnis der Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg. Um eine ganz andere Form der Effizienz geht es im «Kempt Valley» (S. 26). Im unscheinbaren Zürcher Oberland, wo früher Maggi und Nestlé die Wirtschaftslandschaft prägten, arbeiten Start-ups und etablierte Firmen Hand in Hand am weltweiten Durchbruch der Elektromobilität. Effizient müssen die Tage von Christine Schraner Burgener organisiert sein. Als Schweizer Botschafterin in Deutschland muss sie mehr als nur die Interessen der Schweiz in Berlin vertreten. «Hier bin ich die Schweiz» (S. 46), sagt die Mutter von zwei Kinder. In China, dem «Reich der (In-)Effizienz» (S. 56), ist Innovation zentral. Aufgrund der schieren Masse an Konsumenten werden neue Produkte von Anfang an in grossen Mengen gefertigt und erreichen schnell den Break-even. Zugleich hemmen tiefes Misstrauen, ungenügender Schutz geistigen Eigentums und Korruption die Wirtschaftsentwicklung. «Nachhaltig & chic» (S. 68) sind dagegen Kleider, die aus Abfallstoffen gefertigt sind. Noch ist es nur eine Nische, doch mit viel Potenzial.

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