- video
Klaviatur der Markttechnik
Nachgefragt Cyril Schicker
Die Komplexität der Finanzmärkte ist augenscheinlich. Erschwerend ist der Fakt, dass die Psychologie für 80 Prozent der Marktbewegungen verantwortlich zeichnet. Doch Chartanalyse und Markttechnik können Abhilfe schaffen, wenn man das Duo richtig anwendet.
Das internationale Finanzmarktparkett ist rutschig, filigran darauf herumzutänzeln, fast schon ein Ding der Unmöglichkeit. Kein Wunder, schenkt man jenen Experten Glauben, die davon reden, dass 80 Prozent der jeweiligen Bewegungen auf die Psychologie der Marktteilnehmer zurückzuführen seien. Zahlenvirtuose Isaac Newton brachte es auf den Punkt, als er sagte, dass er die Bahn der Himmelskörper auf Zentimeter und Sekunden berechnen könne, nicht aber zu berechnen im Stande sei, wohin die (verrückte) Menge einen Börsenkurs treiben kann.
Lemminge, Contrarians …
Vor diesem Hintergrund fragt man sich als (Privat-)Anleger zu Recht, wie und ob man sich vor diesen Marktlaunen überhaupt schützen kann. Richtig verstanden und richtig angewendet dürften sowohl Chartanalyse als auch Markttechnik zum anvisierten Erfolg beitragen. Chartanalyse bedient sich vergangenen Kursentwicklungen und schlussfolgert daraus Kursprognosen. Markttechnik geht da einige Schritte weiter. Sie zieht weitere Indikatoren wie Volatilität oder Sentiment herbei. Markttechnik untersucht das Verhalten der Finanzmarktakteure auf Basis der Verhaltensökonomie, auch bekannt als Behavioral Finance.
Einer der europaweit renommiertesten Anwender, Kenner und Fürsprecher der Markttechnik, Alfons Cortés, hat sich vor die Kamera getraut und sich gut gelaunt wie kompetent den Fragen hingegeben. Cortés redet unter anderem über den Lemming-Effekt, offeriert Einblicke ins Reich des sogenannten Contrarians und nimmt darüber hinaus den Investor bei der Hand, indem er praktische Tipps erteilt.
Reinschauen lohnt sich!














