Die Macht ist weiblich
Nachgefragt Barbara Kalhammer
Frauenquoten werden derzeit in ganz Europa heftig diskutiert. Denn vielfach ist das weibliche Geschlecht in Top-Positionen noch eine Ausnahmeerscheinung. Dies zu Unrecht, Studien haben gezeigt, dass Frauen absolut Managerqualitäten haben.
In der Schweiz liegt der Frauenanteil in den Führungsetagen bei nur sieben Prozent. Damit hinkt das Land vielen anderen europäischen Staaten weit hinterher. Diese Tatsache hinkt gewaltig. Doch das Hinkebein soll sich zu einem Tanzbein mausern respektive dank der Einführung von Quoten sollen zukünftig mehr Frauen in Toppositionen zu finden sein. Prinzipiell wird dem weiblichen Geschlecht aber nachgesagt, dass es zögerlicher investiert, und daher Unternehmen langsamer wachsen.
Hans Peter Kellenberger von derivative partners hebt im Interview die Vorteile weiblicher Eigenschaften hervor. Von Frauen geführte Unternehmen würden beispielsweise weniger Volatilität im Aktienkurs aufzeigen. derivative partners nimmt die Auswahl des Top-Women-Executive-Basket vor. Aus dem Bloomberg-World-Index werden jene Unternehmen gefiltert, in denen eine Frau als CEO oder Verwaltungsratspräsident fungiert. Ausserdem müssen die Firmen im Basket verschiedene Kriterien erfüllen, wie beispielsweise eine hohe Dividendenrendite. Vontobel bietet ein Zertifikat auf den Basket an.

















