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Nachgefragt Rino Borini
Die Mongolei gilt dank dem Rohstoffreichtum als Wachstumsmarkt. Das Land weist die Grösse von Westeuropa aus, ist jedoch sehr dünn besiedelt. Noch ist die Wirtschaft verschwindend klein. Doch in den letzten Jahren wandelt sich die Mongolei von einem Agrar- zu einem Rohstoffland.
Seit Jahrhunderten leben die Mongolen vom Ackerbau und hüten ihr Vieh auf dem 1,5 Mio. Quadratkilometer weiten Land. Das Land ist viereinhalb Mal so gross wie Deutschland, wird nur von etwa drei Millionen Einwohnern bewohnt. Damit ist die Nation, der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Welt. In der Schweiz bevölkern rund 190 Menschen einen Quadratkilometer, in der Mongolei sind es gerade mal zwei. Für die Mongolei sprechen die sehr grossen Rohstoffreserven und hat unabhängigen Experten zu Folge das Potenzial, in der Zukunft ein wichtiger Lieferant von Rohstoffen zu werden. Bereits im letzten Jahr schwärmte auch Dr. Doom (Marc Faber) vom mongolischen Staat und brachte es in einem CNBC Interview auf den Punkt: «Mongolia could be the Saudi Arabia of Asia».
Dieser Rohstoffreichtum, wo niemand genau weiss wie gross die effektiv sind, locken die Anleger. Seit dem im Jahre 2009 die mongolische Regierung die Schatzkammer für internationale Konzerne geöffnet hat, haben sich etablierte Rohstoffunternehmen in der Mongolei niedergelassen. Royal Bank of Scotland hat als erster Anbieter in der Schweiz diesen weissen Anlagefleck investierbar gemacht. Warum Mongolei aus Anlegersicht spannend sein kann und wie das Zertifikat funktioniert, erklärt Florian Stasch, Produktexperte von RBS Equity Derivatives & Structured Retail im Videogespräch.