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Nachgefragt Cyril Schicker
In eher öden Weltwirtschaftsphasen wird speziell gezetert, fabuliert, gemauschelt, verballhornt, prognostiziert, untermauert und lobgehudelt. Expertenmeinungen gehen dabei zuweilen stark auseinander und was übrig bleibt, das sind unsichere Marktteilnehmer oder schlicht und einfach – falsche Auguren sei Dank – ein schaler Beigeschmack.
Trotz alledem zeigen sich vermehrt Silberstreifen am Horizont, Investoren scheinen ihr Lachen wieder gefunden zu haben und gewisse Börsenmärkte tendieren in Richtung Beruhigung. Doch ob diese Wogenglättung lediglich ein Strohfeuer ist, das ist schwer zu sagen. Entsprechend streckte PUNKTmagazin.ch die Fühler aus und fühlte einem der renommiertesten Finanz-Aficionado auf den Zahn.
Die Rede hier ist vom sogenannten Cash-Guru Alfred Herbert, der schon unzählige Höhen und Tiefen er- wie auch überlebt hat. Herbert nimmt kein Blatt vor den Mund und übt sich auch nicht in Schönfärbereien. «Der Börsendinosaurier» gibt Auskunft über die Wirtschaftssituation, rückt spannende oder vermaledeite Industriezweige in den Fokus und verliert auch einige Worte über die (Anleger-)Psychologie.
Das ist aber längst nicht genug, aussagestark und prägnant offeriert der Ungebundene und Mediengeeichte Einblicke ins Reich der Agrarrohstoffe, Dividendenstrategien, Immobilien, Emerging Markets, Nachhaltigkeit et cetera. Und wem dies nicht als genügend erscheint, der dürfte spätestens dann auf seine Kosten kommen, wenn Börsenweisheiten feilgeboten werden. Vorhang auf!