Kein Drink an der Bar mit den Degen-Zwillingen
Bild Mischa Scherrer Nachgefragt Christian Nill
Philipp und David Degen sind Profi-Fussballer und die bekanntesten eineiigen Zwillinge der Schweiz. Weniger bekannt ist, wie die beiden Brüder funktionieren. STOP, bis am 3. August um 19:00 war hier das Bargespräch mit den Degen-Zwillingen zu lesen, doch die Degens wollten das Gespräch nicht freigeben.
Unser Kooperationspartner Bar-Story sah sich aufgrund von massivem anwaltlichen Druck und wirtschaftlichen Drohungen gezwungen, das Gespräch bis auf weiteres vom Netz zu nehmen. Wir hoffen, dass sich die Brüder Degen über die Harmlosigkeit des Bargesprächs bewusst werden und es doch noch zur Veröffentlichung freigeben werden.
Die wirklich harmlosen Fragen stehen hier:
Christian Nill_Weshalb treffen wir uns hier?
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Nill_Wir merken, Sie möchten Werbung machen. Also: Was ist Cresqo? Philipp, nutzen Sie den Steilpass von Ihrem Bruder und erklären Sie uns in drei Sätzen, was es damit auf sich hat.
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Nill_Aha. Also?
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Nill_Cresqo-Punkte sind also eine Art Alternativwährung?
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Nill (zu Philipp)_Weshalb soll jemand bei Cresqo mitmachen?
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Nill_Aber diese Cresqo-Punkte…
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Nill_Geben wir Philipp noch eine Chance.
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Nill_Das kann ja nicht funktionieren. Wo ist der Haken?
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Nill_Das habe ich verstanden, aber…
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Nill_Da hat man dann also 300 von diesen Punkten. Und dann, was macht man damit?
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Nill_Moment nicht so schnell. Der Kunde bekommt für einen realen Betrag, den er für eine reale Dienstleistung bezahlt, diese virtuellen Punkte gutgeschrieben. Und mit diesen virtuellen Punkten kann er sich dann wieder reale Dinge kaufen wie eine Sonnenbrille?
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Nill_Was verdient denn dann der Sonnenbrillen-Hersteller? Eine virtuelle Kunstwährung? Damit wird er kaum seine Löhne und Materialkosten bezahlen können…
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Nill_Ach so, Sie kaufen zu einem tieferen Einkaufspreis und setzen Ihre Marge obendrauf.
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Nill_Dieses Geschäftsmodell basiert also auf der Differenz der Margen der verschiedenen Anbieter.
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Nill_Sie…
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Nill_Gut, ich denke, nun hat man das System im Grossen, Ganzen kapiert. Was mich wunder nimmt: Sie arbeiten u.a. auch mit dem Best of Swiss Gastro zusammen, dem Publikumswettbewerb. Wo profitieren Sie voneinander?
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Nill_Eigentlich schade, nicht?
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Nill_Ich schlage vor, dass Philipp kurz das Wort hat.
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Nill_Klingt nach Fussballtrainer-Pausenansprache.
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Nill_Als Aktiengesellschaft müssen Sie diese Zahl sowieso offenlegen.
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Nill_Dann können Sie es auch gleich offen legen.
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Nill_Danke für die Anteilnahme. (Kapitalisierung gemäss Moneyhouse.ch: 1’254’000 Franken). Für die Aussenwahrnehmung spielt die Glaubwürdigkeit einer Firma auch eine grosse Rolle.
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Nill_Wie ist denn die Firma aufgestellt?
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Nill_Was meinen Sie, Philipp?
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Nill_Das hat auch gar niemand behauptet?
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Nill_Das sagten Sie schon.
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Nill_Ich glaube, man hat die Idee verstanden.
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Nill_Wir werden sehen…
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Nill_Sie beide sind 29. Eigentlich Profifussballer, doch langsam scheinen Sie sich weiterzuentwickeln in Richtung Unternehmer. Profitieren Sie davon, dass Sie immer im Doppel auftreten können?
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Nill_Sie werden nicht ein Leben lang als Fussballprofi arbeiten können.
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Nill_Sind Sie denn weit vorausschauend?
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Nill_David, sind Sie schon auf dem Sprung zum Unternehmer?
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Nill_Haben Sie sich konkret weitergebildet in diese Richtung?
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Die restlichen Fragen und vieles mehr steht jetzt auf Bar-Storys.ch.


















